Google PlusFacebookTwitter

SUP kaufen: So finden Sie das perfekte Board und die beste Ausstattung für sich

am 4. Mai 2017 in Tipps | Keine Kommentare

Share On GoogleShare On FacebookShare On Twitter

Was ist ein Inflatable SUP?

Bevor Sie ein kaufen, sollten Sie wissen, was das ist. Ein Inflatable , manche nennen es auch iSUP, ist nichts weiter als ein Stand Up Paddle zum Aufblasen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, welche Vorteile das hat? Oder denken Sie vielleicht, es fühlt sich mehr an wie Gummiboot fahren? Das wird im Folgenden verraten!

Falls Sie schon mit dem Stand Up Paddling vertraut sind, kennen Sie das Problem schon. Die Hardboards sind schwer und groß. Damit verreisen? Wird schnell zu einer Zerreißprobe für die Nerven. Ohne ein riesiges Auto oder einer Befestigung für das Autodach besteht keine Chance.

Ist die Luft erstmal raus, lässt sich das iSUP mühelos samt Equipment im Kofferraum verstauen. Das war noch längst nicht alles. Hier alle Vorteile auf einem Blick:

Was unterscheidet eigentlich ein aufblasbares Board von einem Hardboard?

Inflatable SUP Boards können locker mit ihren massiveren Vorbildern mithalten. Sie müssen zwar nicht aufgeblasen werden. Aber sind wir einmal ehrlich, das iSUP ist schneller aufgeblasen als das Hardboard auf- und abmontiert.

Das unaufgeblasene Board passt in die meisten Rucksäcke. Wer nah am Gewässer wohnt, ist nicht mehr aufs Auto angewiesen und kann auch mal das Rad nehmen.

Das Fahrgefühl unterscheidet sich ein klein wenig. Es ist direkter. Für Anfänger ist das nicht immer ein Vorteil. Das harte Material kann bei einem Sturz auch mal ordentlich schmerzen.

Inflatables sind auch stabiler. Spitze Steinen können zwar eine Gefahr darstellen und Reparaturen sind deutlich sichtbar. Dafür muss nicht ständig etwas ausgebessert werden. Hardboardsurfer wissen, wie frustrierend das sein kann.

Diese unterschiedlichen iSUPs gibt es

Nicht jedes Inflatable Stand Up Paddle Board performt in jedem Gewässer gleich gut. Für jedes Einsatzgebiet gibt es ein anders geformtes Board.

Wave Boards

Ein Wave Board ist speziell für Abenteuerlustige. Mit so einem Board lässt sich in Surfermanier jede Welle reiten. Damit das auch gelingt, sind diese Boards kleiner, spitzer und damit wendiger.

Im Grunde eignen sie sich nur für diesen Zweck. Das ist auch ihr größter Nachteil. In flachen Gewässern ist das Vorankommen schwierig. In einem Binnengewässer, wie der Ostsee, sind Wave Boards kein großer Spaß.

SUP kaufen

pixabay.com © BarborMarisol

Wild Water Boards

Aufblasbare SUPs sind im Wildwasser Rafting sehr beliebt. Durch den großen Druck im Board, sind sie steifer als ein Hardboard. Wesentlich robuster sind sie auch. Auch wenn man es von einem aufblasbaren Board auf den ersten Blick gar nicht erwarten würde.

Das Besondere an einem Wild Water Board ist das zusätzliche Volumen an den Seiten. Sie geraten bei Seitenwasser nicht so schnell ins Schwanken. Wildwasserfahrer sind bekannt dafür, viel zu reisen. Zum Glück steckt man das iSUP unaufgeblasen locker in die Tasche.

Yoga Boards

Surfer haben meist einen kreativen Geist. Viele gehen raus aufs Meer um ein wenig abzuschalten. Yoga und Surfen in Kombination. Viele haben es bereits für sich entdeckt. Speziell für diesen Zweck gibt es Inflatable SUPs.

Yoga oder Pilates auf einem Surfbrett ist intensiver Wassersport. Denn die Muskeln müssen das Schaukeln auf dem Wasser ausgleichen. Das trainiert nicht nur die Muskeln, sondern schult auch die Koordination. Mit ein wenig Übung wirft einen dann nichts mehr von den Brettern.

Der Trend schwappt gerade von den USA zu uns herüber und die passenden Stand Up Paddle Boards werden direkt mit angeschwemmt.

Yoga Boards sind lang und breit. Das gibt ein Extra an Gleichgewicht und Stabilität. Yoga Boards werden manchmal auch als Fitness Boards bezeichnet.

Boards für Kinder

Auch die Jüngsten begeistern sich für den Wassersport. Mittlerweile gibt es ein breites Angebot an Boards, die auf Kinder zugeschnitten sind. Ein fachkundige Beratung ist dann von Vorteil, um für das Kind das passende iSUP zu finden. Besonders dann, wenn sich die Kleinen noch im Wachstum befinden.

Allrounder Boards

Das Beste zum Schluss. Das Allrounder Board spricht die meisten Paddler an. Es eignet sich für Einsteiger und Familien. Ihre Standfläche gibt genügend Stabilität. Paddeln kann man auf ihnen am besten.

Für Allrounder Boards wird jede Menge Ausstattung angeboten. Wie Gepäcknetze, Finnen und wasserdichte Handybehälter. Damit auch jeder Ausflug mit der Familie gelingt.

Manchmal werden Allrounder Boards auch als Tracking-, Cruiser- oder Explorerboard bezeichnet. Sie performen auch in seichten Gewässern und Binnenmeeren sehr gut. Kleinere Wellen stellen für so ein Board auch keine Herausforderung dar. Die besten Boards um den Sport erst einmal kennenzulernen und seinen Stil zu finden.

Race Boards

Kein Sport ohne Wettkampf. Race Boards sind für Profis ausgelegt, die auf der Suche nach einem Geschwindigkeitsrausch sind. Ihre schmale, aber lange Form erinnert nicht nur etwas an eine Rakete, sondern fühlt sich auch so an.

Wegen ihrer Shape sind sie schwer auszubalancieren. Hochwertige Boards sind aus Carbon gefertigt, um die Surfeigenschaften noch mehr zu verbessern.

Gibt es auch Unterschiede bei den Paddeln?

Das richtige Board macht natürlich nur mit dem richtigen Paddel am meisten Spaß. Es ist ganz leicht das richtige zu finden. Es sollte einen Kopf oder besser gesagt eine Blattlänge größer sein als Sie. Paddel gibt es in den unterschiedlichsten Materialien. Kunststoff, Bambus, Holz, Glasfaser und und und.

Welches für Sie das Richtige ist, lässt sich nicht allgemein sagen. Nur im Selbstversuch ist das herauszufinden.

SUP kaufen

pixabay.com © PaulineLB

Was gibt es beim SUP Kaufen alles zu beachten?

Vor dem Kauf eines aufblasbaren Stand Up Paddle Boards gibt es einiges zu beachten. Die Boards können so unterschiedlich sein wie ihre Besitzer. Keine Sorge, Sie müssen sich nicht selbst helfen. Anhand aller Merkmale, die ein Inflatable zu bieten hat, finden wir das Beste. Und am Ende wird sich zeigen: „So schwer ist das gar nicht!“.

Die Surfeigenschaften werden durch die Form des Boards bestimmt. Dazu zählen besonders:

Volumen

Mit Volumen ist die Menge an Luft gemeint, die das aufblasbare Board füllt. Das Volumen hat einen großen Einfluss auf das Verhalten im Wasser. Es entscheidet, wie viel Auftrieb entsteht und wie belastbar das Board ist. Deswegen sollte das Volumen immer abhängig vom eigenen Körpergewicht gemacht werden.

Länge & Breite

Haben nicht so viel Auswirkungen auf die Surfeigenschaften wie das Volumen. Kleinere Boards sind wendiger, dafür nicht so schnell. Länge und Breite sind auch wichtig für die Stabilität. Erfahrene Paddler stehen auch auf kleinen Boards sehr sicher.

Geeignete Maße für Allround iSUPs

Welches Board für Sie am besten geeignet ist, richtet sich nach Gewicht und Körpergröße. Sie standen noch nie auf einem Surfbrett? Dann kommt hier eine kleine Orientierungshilfe. Die Werte beziehen sich auf Allrounder-Boards. Die besten Boards für Einsteiger, die mit den Größen noch nicht vertraut sind.

Volumen / Breite / Länge:

Sie trauen sich nur in seichte Gewässer? Dann sollten Sie sich für etwas weniger Volumen entscheiden. Das erleichtert das Vorankommen und das Handling.

Geeignete Maße für Surf Boards

Wenn Sie lieber ein paar Wellen reiten möchtest, sollten Sie sich wie bereits erwähnt für ein Inflatable SUP Surf Board entscheiden. In der Breite unterscheiden sich die Boards wenig von den Allround Boards. Die Unterschiede liegen in Volumen und Länge – und zwar deutlich:

Volumen / Breite / Länge:

Manchmal werden die Maße auch in Zoll (engl.: inch) angegeben. Ein Zoll beträgt 2,54cm. 2′ = 5 cm.

Was, das war’s schon? Ist es wirklich so einfach?

Ja das richtige Stand-Up-Paddling Board zu finden ist wirklich nicht schwer. Alles was Sie kennen müssen, sind Ihre eigenen Ziele und Absichten. Zu jedem Typ gibt es auch den richtig Typ Board. Die Maße richten sich dann im Grunde auch nach Ihren eigenen.

In unserem Shop finden Sie eine Auswahl an Inflatable SUP Boards, die wir Ihnen mit gutem Gewissen empfehlen können.

Für die ganze Familie bietet der Wassersport eine tolle Möglichkeit den Sommer zu genießen. Abschalten beim Yoga, im Adrenalinrausch auf dem Wildwasser oder beim Ausflug in die ruhigen Binnengewässer mit allen Lieben.

Tipps beim SUP Kaufen für die Familie

Ein SUP-Board ist schon eine tolle Sache. Nicht nur Sie, sondern auch Ihre Familie kann damit Spaß haben.

Das Kind steht wackelig auf dem Wasser. Ihre Frau können Sie immer wieder „aus Versehen“ vom Board schubsen.

Allerdings ist es nicht so einfach, das richtige Board für solch einen Anlass zu finden.

Gerade als Anfänger könnten Sie Angst vor einem Fehlkauf haben. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der richtigen Auswahl. Dadurch besorgen Sie sich ein ordentliches Board und alle sind glücklich.

Nur nicht Ihre Frau. Die fliegt Ihretwegen ja immer ins Wasser.

Das Alter und die Größe der Familie berücksichtigen

Folgende Frage sollten Sie sich am Anfang stellen:

Wer nutzt das SUP-Board eigentlich?

Danach sollten Sie gehen, denn der Körper und das Alter des Nutzers sind wichtig.

Das Paddel-Board muss schließlich passen. Ist Ihr Kind noch sehr jung und wird voraussichtlich noch viel wachsen, sollten Sie ein entsprechendes Board auswählen. Auch das Gewicht ist entscheidend, denn Kinder werden nicht nur größer, sondern auch schwerer. Manche zu schwer.

Sie müssen im Voraus planen. Gerade, wenn es speziell um Ihre Kinder geht. Auch die Stabilität ist sehr wichtig. Gerade Paddel-Anfänger sind noch sehr wackelig und unsicher unterwegs.

SUP kaufen

pixabay.com © dimitrisvetsikas1969

Die Verlagerung ist ebenfalls entscheidend, die der Paddler verüben muss. Manchmal ist dies beim aufrechten Stand nötig oder je nach Wellengang. Solche Boards sind sowohl für schwere und leichte Paddler geeignet. Genau danach sollten Sie gucken. Schließlich sollte Ihre ganze Familie damit zurechtkommen.

Am Ende soll niemand frustriert in der Ecke sitzen. Oder ständig ins Wasser fallen.

SUP kaufen: Das Board muss beständig sein

Nicht nur die Stabilität spielt eine wichtige Rolle. Auch die Beständigkeit sollte ein hohes Niveau aufzeigen.

Schließlich wollen Sie das Board eine lange Zeit nutzen. Ihre Familie wird es letztendlich nicht gut heißen, wenn Sie jeden Sommer ein neues Board anschaffen müssen.

Kinder gehen unachtsam mit Gegenständen um. Darauf sollten Sie Rücksicht nehmen, damit Sie nicht immer und immer wieder Geld zum Fenster hinauswerfen. Starke Boards sind jedoch sehr schwer, wogegen leichtere Boards einfacher beschädigt werden können. Es kommt oft auf das Material an und Bambus ist keine schlechte Wahl.

Wohl aber ein Board aus reinem Fiberglas. Jedoch stehen Ihnen gewisse Kombinationen zur Verfügung.

Jene sollten Sie in Augenschein nehmen.

Nehmen Sie ein Board, das Sie einfach transportieren können

Es ist schon mühselig, Ihr Board ständig von A nach B bringen zu müssen. Klar: Zum Wasser gelangen Sie wahrscheinlich mit dem Auto. Das ist dann kein Problem.

Doch wenn das Board sehr schwer ist, wird es gerade für jüngere Paddler sehr unkomfortabel. Das Board ständig ins Wasser zu tragen und anschließend wieder heraus, ist schlicht anstrengend.

Das Alter spielt eine wichtige Rolle. Noch dazu haben Mädchen oft nicht so viel Kraft, wie Jungs. Wichtige Faktoren, denen Sie ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit schenken sollten.

Zudem sollte Ihr Sohn Ihre Tochter nicht triezen, nur weil sie ihr Board nicht alleine tragen kann. Stoßen Sie den Jungen dann einfach mal vom Board. Wird ihm eine Lehre sein. Er sollte dabei aber natürlich eine Schutzweste tragen. Sonst wäre das verantwortungslos, ist doch logisch.

Auch auf das Board selbst kommt es an. Manchmal besitzen SUP-Boards einen Griff, mit dem Sie das Gerät tragen können. Viele Boards sind jedoch so konzipiert, sodass sie einfach zu tragen und greifen sind. Für Sie alleine als ausgewachsene Person ist das vielleicht nicht so wichtig.

Wenn aber um die gesamte Familie geht, sollten Sie den Kauf so angenehm wie möglich gestalten.

Die Gegend betrachten

Wo möchten Sie eigentlich hauptsächlich paddeln gehen? Zieht es Sie eher auf einen See oder doch ins Meer? Oder Beides?

Sollten Sie sich eher auf Seen beschränken, sollte Ihr Board ein eher eckiges Ende besitzen. Dies ist gerade für flache Gewässer geeignet.

SUP kaufen

pixabay.com © felixulllli

Möchten Sie jedoch auch ein wenig surfen und auf dem Meer paddeln, sollte das Ende eher spitz zugehen. Das hilft bei der Bewältigung der vielen Wellen, die Sie vom Board schubsen wollen. Und Sie sind die einzige Person, die Ihre Familie vom Board stupsen darf. Lassen Sie sich das bloß nicht nehmen.

Haben Sie ein sicheres Gefühl beim SUP Kaufen

Sie haben sich nun mehrere Boards angesehen und eine Entscheidung getroffen.

Fühlen Sie sich mit dem SUP Kauf wirklich sicher?

Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie noch einmal eine Beratung in Anspruch nehmen. Paddel-Boards sind nun einmal sehr teuer. Mehrere Hundert Euro an Kosten kommen da schon auf Sie zu und da sollte wirklich alles stimmen. Geld verschwenden wollen Sie schließlich so gut es geht vermeiden. Achten Sie auch auf die Garantie und Konstruktion. Wenn dies für Ihre Bedürfnisse passt, können Sie Ihre Zweifel beinahe komplett beiseite schieben.

Gerade bei der Garantie sollten Sie einen Anbieter finden, der eine lange Dauer zur Verfügung stellt. Wenn Sie nur eine Garantie von einem Monat in Anspruch nehmen können, sollte Ihnen das zu denken geben. Wenn Sie irgendetwas stört, denken Sie noch einmal in Ruhe darüber nach.

Es ist zwar lustig, Ihre Familie immer wieder vom Board schubsen zu können. Doch dafür müssen Sie nicht zwingend eine Menge Geld ausgeben. Da reicht der Besuch im lokalen Schwimmbad bereits aus.

Folgende Dinge sollten Sie also grundsätzlich beim SUP kaufen beachten:

SUP kaufen – Jetzt fehlt nur noch die richtige Kleidung

Eine Sportart, die zunehmend mehr Menschen und auch die Familie begeistert, ist also das Stand Up Paddling. Ein Wassersport, der, vorausgesetzt man benutzt die richtige, den Umständen angemessene Kleidung, das ganze Jahr über ausgeübt werden kann.

Vielen Sportlern ist zu Beginn nicht klar, wie enorm wichtig die angemessene Kleidung ist. Das gilt generell für alle Jahreszeiten.

Im Sommer müssen Sie mit dem Problem der intensiven Sonneneinstrahlung umgehen können. Im Herbst und Winter sind es vor allem die Extremitäten, die geschützt werden wollen.

Ganz klar, dass es bei der Wahl der Bekleidungsstücke auch um die Erfahrung auf dem Board geht, also um die Höhe des Gefahrenpotentials ins Wasser zu fallen. Hier dreht es sich natürlich ebenso um den Schwierigkeitsgrad des befahrenen Gewässers.

Wann ist die richtige Zeit für das Inflatable SUP Board?

Ein wirklich hartgesottener Paddler geht dem Wassersport das ganze Jahr über nach. Wie nahezu jedes intensiv betriebene Hobby ist eine Ganzjahresausrüstung nicht billig. Jedoch sind gerade im Spätherbst, Winter und in den Anfängen des Frühlings Kälteschutzmaßnahmen unabdinglich.

Das will heißen, der Sportler benötigt nicht nur wärmende, sondern auch kälteabweisende und wasserdichte Bekleidung, Schuhe und Handschuhe. Mit einem solchen Equipment ist es möglich, die unberührte Natur des Winters ebenso zu genießen wie die übrigen Jahreszeiten.

Die oft verkannte Gefahr der Unterkühlung

Die Ärzte nennen eine Unterkühlung Hypothermie. Sie unterscheiden die milde, die mittelgradige und die schwere Hypothermie. Der menschliche Körper wird im Kältefall immer versuchen, seine Temperatur um die 32-35 Grad Celsius zu halten. Dazu fängt er automatisch an zu zittern, weiterhin verengen sich die Blutgefäße.

Das passiert vor allem in Armen, Beinen, Fingern, Nase, Ohren – in allen Extremitäten – zuerst und wird Zentralisation genannt. Es bleibt eine kalte Schale um einen warmen Kern. Wird es nicht wärmer, kommt es zu Bewusstseinsstörungen, auch bekannt als Kälteidiotie.

Das Zittern hat zu diesem Zeitpunkt bereits aufgehört. Wenn die Körpertemperatur unter 29 Grad Celsius sinkt, kommt es zum Bewusstseinsverlust, Herz und Kreislauf brechen zusammen, stehen still.

Die Person gelangt dann in eine Art Scheintod. Auslöser für eine Unterkühlung sind nicht nur die Lufttemperaturen, sondern auch die Wassertemperatur und kalter Wind. Der Effekt durch den kalten Wind nennt sich übrigens Windchill.

Die richtige Kleidung fürs Stand Up Paddling im Frühling und Herbst

Profis auf dem Board, die nicht befürchten müssen, unbedingt intensiv mit Wasser in Berührung zu kommen, kommen mit herkömmlich für das Jogging oder ähnlichen Sportaktivitäten empfohlenen Kleidungsstücken aus. Dies gilt vor allem, wenn sie auf ruhigen Seen oder Flussläufen unterwegs sind.

So tut Funktionsbekleidung gut ihren Zweck. Sie ist atmungsaktiv und bis zu einem gewissen Grad wasserabweisend. Funktionsbekleidung hält warm. Sollte der Paddler doch einmal in das nasse Element fallen, wird sich diese Art von Ausstattung nicht sofort komplett vollsaugen.

Wer noch nicht die ausreichende Erfahrung mit dem Paddeln auf dem aufblasbaren Brett hat, der sollte besser auf Neoprenkleidung zurückgreifen. So können ein eventueller Kälteschock oder Erfrierungen vermieden werden.

Das kann im Übrigen auch durchaus für den Sommer gesagt werden. Wer beim Üben mit dem Inflatable des Öfteren ins Wasser fällt, läuft Gefahr, sich zu unterkühlen.

Auch bei sommerlichen Temperaturen. So sollten Sie hier also abwägen, ob es notwendig erscheint, Ganzköper-Neoprenanzüge zu verwenden oder einfach nur etwas wärmere Funktionsbekleidung.

Was anziehen, wenn es schön warm ist?

Wer im Sommer bei sommerlichen Temperaturen mal eben mit dem Inflatable unterwegs ist, der muss sich um seine Bekleidung nicht allzu große Gedanken machen. Außer er ist tatsächlich jemand, der so oft in Wasser fällt, dass er sich unterkühlt.

Das kann auch Profis passieren, die beispielsweise das erste Mal auf dem Meer mit dem Paddelbrett unterwegs sind. Nicht jeder kann auf Anhieb mit mehr oder minder hohen Wellen umgehen.

pixabay.com © larsen9236

Hier ist also durchaus zu überlegen, ob nicht ein Neopronanzug angebracht ist. Bekannt ist hier der sogenannte „Long John“ , das ist ein ärmelloser Body aus Neopren. Ansonsten ist jede Paddlerin und jeder Paddler mit Bikini oder Badehose bestens bedient.

Wenn es richtig kalt wird

Auch hier kommt es darauf an, wer mit dem Board unterwegs ist. Ein ausgewachsener Profi, der sich sicher ist, im Trockenen zu bleiben, wird einen Trockenanzug – also die oben erwähnte Funktionskleidung – vorziehen.

Dieser ist atmungsaktiv und unten gibt es Füßlinge. Das ist wichtig, da die Füße am ehesten auskühlen. Das kann jede Frau bestätigen. Je weniger der Trockenanzug mit Wasser in Berührung kommt, desto besser ist er geeignet.

Besteht die Gefahr, auf eher unruhigem Wasser zu kentern, ist der Neoprenanzug die ideale Lösung. Das gilt ebenso für extrem lange Aufenthalte im Wasser. Den Neoprenanzug gibt es in verschiedenen Stärken, von 3 Millimeter bis zu sieben Millimeter Stärke.

Zusätzlich werden im Winter und Spätherbst Neoprenschuhe sowie Neoprenhandschuhe zum unerlässlichen Zubehör.

Außerdem sollten Sie immer auf den Schutz vor UV-Strahlen achten. Im Winter gibt es Neoprenhauben oder Mützen, im Sommer sollten Sie ebenfalls nicht auf eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnenbrille verzichten. Auf dem Wasser ist die gefährliche UV-Strahlung besonders tückisch, da sie reflektiert wird.

Was ist Neopren?

Unter dem Namen Neopren versteht man Synthetikkautschuk. Das ist ein Material, das inwendig viele winzige Gasbläschen aufweist. Diese sind gleichmäßig verteilt. Durch eine sogenannte Kaschierung, das heißt man trägt eine zusätzliche Schicht Textilgewebe auf, wird der Anzug noch wärmer und auch unempfindlicher.

Reißt die Neoprenschicht an einer Stelle, ist der komplette Anzug unbrauchbar. Der Anzug aus diesem Material ist also sowohl wärmeisolierend als auch wasserdicht. Die Anzüge gibt es in verschiedenen Stärken der Isolierschicht zu kaufen.

Beim Tauchen sollten Sie auch berücksichtigen, dass die Gasbläschen bei steigendem Druck kleiner werden, der Anzug also dünner. Im Handel gibt es Neoprenanzüge, die „Long John’s“, Neoprenhandschuhe und Neoprenhauben.

Dickes Neopren hält zwar die Temperatur besser, ist jedoch auch weniger elastisch. Gerade wenn Neoprenanzüge häufiger nass und wieder getrocknet werden, verlieren sie an Elastizität. Das hängt mit der Vernetzungsdichte des Materials zusammen. Sie sollten Neoprenanzüge also eher im Schatten trocknen lassen.

Der Semitrockenanzug

Darunter versteht der Sportler einen Neoprenanzug, der jedoch nicht ganz dicht abschließt. Diese Art von Neoprenanzug ist relativ günstig, auch eine gute Ergänzung zum „richtigen“ Neoprenanzug.

Der Nachteil dieser Art von Anzug ist, dass der Körper, wenn es windig ist, sehr schnell auskühlen kann. Die Isolierschicht, die schützen würde, gibt es nicht. Der Preis für ein solches Kleidungsstück bewegt sich von ca. 70 Euro bis in das Ungefähre.

Der Trockenanzug aus Stoff

Das ist ein wasserundurchlässiger Anzug, der an den Füßen und den Handgelenken sowie am Hals abgedichtet ist. Ganz nach der jeweiligen Außentemperatur kombiniert der Paddler den Trockenanzug mit Fleece-Unterwäsche. Wie Profis meinen, ist er für sommerliche Temperaturen nicht geeignet, weil er ganz einfach zu warm ist.

Das Kleidungstück gewährt die größtmögliche Bewegungsfreiheit, im Wasser genauso wie am frischen Wind. Aufpassen sollten Sie bei scharfen Kanten. Ist der Anzug beschädigt, wird er relativ nutzlos. Der Preis für einen solchen „Trocki“ liegt bei etlichen Hundert Euro.

Der Trockenanzug aus Neopren

Der Trockenanzug aus Neopren unterscheidet sich im Material. Auch hier gibt es Fußmanschetten, am Handgelenk ist der Ärmel abgedichtet, ebenso am Hals. Dieser Anzug erweist sich als ausgesprochen warm, in kaltem Wasser sicherlich die optimale Lösung.

Den Anzug gibt es in verschiedenen Stärken, zumeist von 3 bis 5 Millimeter. Der kleine Nachteil ist, dass die Bewegungsfähigkeit stärker eingeschränkt ist, als beim Stoffanzug. Je dicker das Neoprenmaterial, desto weniger elastisch.

Neopren Kleidung SUP

pixabay.com © SoCali

Ein solcher Anzug ist kostenintensiv. Der Preis liegt bei 350 Euro aufwärts. Wer sein Inflatable SUP Board also auch bei Niedrigtemperaturen nutzen möchte, sollte diese Kosten mit einrechnen.

Fazit

Bei der richtigen Kleidung kommt es immer auf denjenigen an, der am Start ist. Ein erfahrener Profi wird auch im Winter mit Funktionskleidung klarkommen. Ein Anfänger oder Hobbypaddler hingegen tut gut daran, zumindest einen „Long John“ anzuziehen.

Besser jedoch, aufgrund der Unterkühlungsgefahr, die auch bei scheinbar angenehmen Temperaturen in südlichen oder tropischen Gewässern besteht, zumindest einen Semitrockenanzug aus Stoff oder Neopren zu tragen.

Eine Ausrüstung für die ganze Familie zu erstehen, ist also durchaus mit Kosten verbunden. Man könnte sagen, dass jeder Spaß seinen, meist ganz erheblichen, Preis hat. Das sollte jedoch niemanden vom SUP kaufen abhalten.

Kommentare

Komentar(e)

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.