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Sicher Paddeln: Tipps & Tricks für Anfänger und SUP Technik für Fortgeschrittene

am 4. Mai 2017 in Tipps | Keine Kommentare

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Inhaltsverzeichnis

Was ist SUP?

SUP ist die Kurzform der Trendsportart Stand-Up-Paddling. Stehpaddeln ist keine Erfindung der Neuzeit. Bereits seit mehreren Jahrtausenden bewegen sich Menschen auf Flößen und Stangen fort. Und auch diverse SUP Techniken sind nicht neu.

Im Laufe der Jahre haben sich einige Regeln entwickelt, um Unfällen vorzubeugen. Ebenso wurden die Boards weiterentwickelt und heute greifen immer mehr Wassersportler zu einem Inflatable . Dies ist die aufblasbare Variante. Inflatable Boards sind ideal für Reisen!

Sie können diese familienfreundliche Sportart sowohl auf dem Meer als auch auf Binnengewässern ausüben. Jedoch sollten Sie beachten, dass es spezielle Regeln für das SUP auf dem Meer, auf Flüssen und Seen gibt.

Bevor Sie mit Ihrer Familie unbekannte Gewässer beim Stehpaddeln erkunden, sollten Sie sich die folgenden internationalen Regeln unbedingt durchlesen.

Vorfahrtsregeln beim Stand-Up-Paddeln

Ebenso wie im Straßenverkehr gelten auf Gewässern Vorfahrtsregeln!

  1. Rechts ausweichen: Wenn Sie auf einen Stand-Up-Paddler zu paddeln, müssen beide Wassersportler nach rechts ausweichen. Also nach steuerbord! Diese Ausweichregel gilt, wenn es die Umstände auf dem jeweiligen Gewässer zulassen.
  2. Beim Überholen sollten Sie Ihre Paddel-Richtung beibehalten. Vermeiden Sie es beim Überholen weiter nach rechts oder links abzudriften.
  3. Wenn Ihnen jemand entgegen kommt, sollten Sie auf sich aufmerksam machen. Geben Sie klare Zeichen. Winken Sie mit dem oder machen Sie von Ihrer Stimme Gebrauch.
  4. Ein Sicherheitsabstand ist besonders wichtig! Halten Sie Abstand zu Wasserfahrzeugen. Nicht nur langsame, sondern auch schwer zu manövrierende Wasserfahrzeuge stellen eine Gefahr dar. Hierzu zählen beispielsweise große Schiffe und Fähren.
  5. Meiden Sie stark besuchte Plätze. Paddeln Sie nicht zu nahe an Schwimmer und halten Sie sich vor Kitesurf- und Windsurflocations fern. Befahren Sie keine Surfers line Ups. Besondere Vorsicht ist bei mittel starkem und starkem Wind geboten.
  6. Kommt Ihnen ein schnelles Motorboot entgegen, so sollten Sie sich durch Winken, Bewegen der Paddel über Wasser oder Rufe auf sich aufmerksam machen. Auch bei Segelbooten und Katamaranen ist Vorsicht angesagt!
  7. Wenn möglich, sollten Sie keine öffentlich bekannte Wasserstraßen befahren.
  8. Der Hereinkommende hat immer Vorrang! Warten Sie, bis der Hereinkommende komplett an Ihnen vorbei ist.
  9. Halten Sie sich fern von Wellenzonen. Versuchen Sie, außerhalb der Wellenzone vorbei zu gleiten.
  10. Abstand ist auch Abstand vor Fischerbooten, Fischernetzen und Bojen.

Was Sie noch über Stand Up Paddling wissen sollten

Der Wassersport Stand Up Paddling ist die perfekte Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie. Das SUP kommt ursprünglich aus Polynesien. Dort stellten sich Fischer auf ihre Kanus um sich über das Meer zu bewegen.

Auch in Hawaii gibt es das Stand Up Paddling schon seit geraumer Zeit, auf der Inselkette durften allerdings nur Könige den Wassersport ausüben. Im 20. Jahrhundert begannen dann hawaiianische Surflehrer sich stehend auf ihre Surfbrettern fortzubewegen, um ihre Schüler besser im Blick zu haben und schneller zu ihnen zu gelangen.

Das eigentliche SUP wie es heute als Freizeitbeschäftigung für die Familie betrieben wird, wurde schließlich durch Windsurfer geprägt, um den Sport auch ohne Wind oder Wellen betreiben zu können. Der Sport gliedert sich in zwei Kategorien, noch ohne dabei ein festes Regelwerk zu besitzen:

Tipps für Anfänger

Drei Lektionen sind wichtig für das Stand Up Paddling:

  1. Auf dem Brett stehen
  2. Sicher paddeln
  3. Anhalten und Drehen

Mit diesen Tipps erobern auch Sie schnell das Inflatable SUP Board!

Richtig auf dem Brett stehen

Zunächst muss die Balance auf dem Brett gefunden werden. Das benötigt ein wenig Übung und erfordert ein wenig Zeit.

Sie sitzen etwa mittig auf dem aufblasbares , das Paddel wird quer über das Brett gelegt. Das Aufstehen beginnt in einer knienden Position. Zuerst wird der linke Fuß aufgestellt, die Hände bleiben am Board, dann folgt der Rechte.

Mit den Händen greift man nun das Paddel und schließlich wird auch der Oberkörper aufgerichtet, man bleibt immer in einer leicht gebeugten Position.

Die Füße stehen, im Gegensatz zum Surfen, parallel nebeneinander und möglichst weit außen. Zusätzlich kann man sich am Paddel abstützen, um aufzustehen.

Sicher paddeln

Direkt nach dem Aufstehen sollte man beginnen zu paddeln, um Stabilität und Gleichgewicht zu halten. Dazu taucht man das Paddel auf einer Seite vorne ins Wasser. Der Oberarm sollte möglichst gestreckt bleiben.

Dann zieht man das Paddel gerade nach hinten und hebt es aus dem Wasser, sobald es am hinteren Fuß angelangt ist. Zum Wechseln der Seite schiebt man die untere Hand ans obere Ende des Paddels und hebt es über das Bord.

Anhalten und Drehen

Um das Inflatable SUP Board anzuhalten, wird das Paddel möglichst senkrecht ins Wasser gesteckt.

Anfänger drehen das Board am besten, indem sie einfach rückwärts paddeln – das Paddel vom hinteren Fuß nach vorne ziehen.

Schon Geübtere ziehen den sogenannten Crossbow vor, der eine 180° Drehung ermöglicht. Dabei wird auf der eigentlich falschen Seite, also der Seite des unteren Arms, einige Zentimeter vom Board entfernt eingestochen.

Das Paddel wird bis zur Spitze des Boards gezogen und sticht auf der anderen Seite wieder ins Wasser. Von dort zieht man das Paddel im Halbkreis nach hinten.

Sicherheitstipps fürs Stand-Up-Paddeln auf Binnengewässer

Im Gegensatz zum Stehpaddeln auf Wildflüssen und auf dem Meer ist diese Wassersportart auf Seen und Flüssen mit wenig Strömung relativ ungefährlich. Um das Unfallrisiko so gering als möglich zu halten, sollten Sie die folgenden Sicherheitshinweise beachten.

Schwimmweste

Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollten beim Stehpaddeln einer SUP Weste zur Sicherheit tragen. Schwimmen Sie auf Rettungsschwimmer-Niveau? Wenn nicht, sollten Sie unbedingt eine Schwimmweste tragen.

Sicher paddeln

pixabay.com © Pexels

Speziell im Winter sind die Wassertemperaturen sehr niedrig. Greifen Sie unbedingt zu einer Weste! Diese kann Ihnen und Ihren Kindern das Leben retten.
Auch in ruhigen, flachen Gewässern ist diese Schwimmhilfe empfehlenswert.

In den gängigen Schwimmwesten ist großteils ein wasserdichter Stauraum für Ihr Handy integriert. Somit können Sie im Notfall Hilfe holen.

Neoprenschuhe

Diese speziellen Schuhe für Wassersportler zählen zur Grundausrüstung. Ziehen Sie diese an, sobald Sie Fließgewässer befahren. Ebenso sind Neoprenschuhe in kaltem Wasser sinnvoll.

Boards und Paddel

Speziell Anfänger sollten ein Board wählen, das groß genug ist. Auf einem großen SUP Board können Sie sicher stehen. Zudem ist es leichter, sich auf dem Wasser fortzubewegen.

Die Paddel sollten individuell verstellbar sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sie weder scharfe Ecken noch scharfe Kanten haben. Empfehlenswert sind Cruise Boards oder Explore Boards. Ein aufblasbares Board ist eine hervorragende Wahl. Dieses hat weder harte Kanten noch Ecken und es minimiert das Verletzungsrisiko.

Kleidung

Bedenken Sie, dass Sie ins Wasser fallen können. Wählen Sie Kleidungsstücke aus, die sich nicht mit Wasser vollsaugen! Nasse Bekleidung ist schwer und unangenehm zu tragen.

Entscheiden Sie sich für einen Neoprenanzug. Dieser zieht sie nicht nach unten und schützt Sie vor der Sonne! Ebenso können Sie eine Windjacke überziehen.

Sicher paddeln

pixabay.com © dimitrisvetsikas1969

Vorfahrtsregeln

Ebenso wie auf der Straße gelten beim Stehpaddeln Vorfahrtsregeln. Halten Sie diese ein, um Zusammenstöße zu vermeiden! Machen Sie sich mit diesen Vorfahrtsregeln schon vor dem SUP vertraut!

Board niemals verlieren

Die oberste Regel lautet “ Verlieren Sie nie das Brett“. Auch wenn das Paddel untergeht, sollten Sie Ihr Brett nicht verlassen. Sie können sich immer noch mit dem Bauch auf das Board legen und mit den Händen paddeln.

Wetterverhältnisse

Prüfen Sie vor Ihrem Ausflug die Wettervorhersage! Informieren Sie sich über die Windverhältnisse. Speziell in Gebirgsregionen kann Wind unvorhergesehen aufkommen! Bei starkem Wind ist es nicht immer leicht, ans Land zurückzupaddeln.

Sobald der Wind stärker wird, sollten Sie zumindest ans Ufer paddeln. Lieber bei Wind entlang des Ufers paddeln als in der Mitte des Sees. Ist es sehr windig, so können Sie sich auf Ihrem Brett hinknien. Wenn Sie knien, hat der Wind eine geringere Angriffsfläche.

Kommt ein Gewitter auf, so sollten Sie Ihre Tour abbrechen. Sobald Sie den ersten Blitz sehen, drehen Sie um! Paddeln Sie ans Ufer und gehen Sie aus dem Wasser!

Leash

Sie können Ihre Board mit einer speziellen Leine mit Ihrem Körper verbinden.

Was spricht für eine Leash?

Diese Spezialleine ist hilfreich, wenn Sie das Brett ins Wasser lassen. Es kann Ihnen nicht davon schwimmen. Speziell bei nicht ebenerdigen Zugängen zum Wasser ist eine Leash anzuraten.

Auch bei starkem Wind ist eine Leash sinnvoll! Somit kann das Brett nicht weggeblasen werden, falls Sie in das Wasser fallen. Der Wind bläst das Board schneller weg als Sie schwimmen können. Da helfen Ihnen auch SUP Techniken nicht unbedingt weiter.

Sicher paddeln

pixabay.com © Ben_Kerckx

Zudem kann ein fahrerloses Board Unfälle verursachen!

Beim SUP auf dem Meer ist eine Leash sinvoll, um das Brett nicht zu verlieren.

Was spricht gegen eine Leash?

Von einer Leash können auch Gefahren ausgehen. Wenn Sie die Leine am Knöchel fixieren, können sich Äste darin verheddern. Speziell in fließenden Gewässern ist davon abzuraten, die Leash am Knöchel zu fixieren.

Empfehlenswert ist es, die Leine an der Schwimmweste festzumachen. Wählen Sie ein quick-release Modell! Dieses können Sie im Ernstfall besonders schnell und leicht öffnen.

Richtiges Fallen

Es kann passieren, dass Sie das Gleichgewicht verlieren. Nicht nur Anfänger fallen gelegentlich ins Wasser. Auch Wind oder Unachtsamkeit können die Ursache für einen Fall vom Board darstellen.

Versuchen Sie stets, mit einem Bauch- oder Rückenplatscher ins Wasser einzutauchen! Sie wissen meist nicht, wie tief das Wasser ist!

Richtiges Aufstehen nach einem Sturz

Im unbekannten seichten Wasser sollten Sie sich nach dem Sturz nicht über Ihre Füße aufrichten. Es besteht die Gefahr im Schlamm stecken zu bleiben. Ihre Füße können sich auch zwischen zwei Steinen verkeilen.

Drehen Sie sich stets zuerst in Bauchposition. Schwimmen Sie zu Ihrem Brett und klettern Sie auf das Board hinauf.

Nie alleine

Sie sollten speziell in unbekannten Gewässern niemals alleine paddeln. Unternehmen Sie Ausflüge gemeinsam mit der Familie oder Freunden. Gemeinsam macht es nicht nur mehr Spaß, es ist auch sicherer.

Sicher paddeln

pixabay.com © alankotok

Wenn Sie dennoch alleine auf Erkundungstour gehen, sollten Sie unbedingt jemandem Bescheid geben. Informieren Sie diese Person darüber, wann und wo Sie Ihre Tour starten.

Nennen Sie das Zeitfenster, in dem Sie dem Wassersport nachgehen möchten. Melden Sie sich bei dieser Person, sobald Sie von Ihrem Ausflug wieder zurück sind.

Notzeichen

Die sogenannte müde Fliege ist ein international bekanntes Notzeichen. Bewegen Sie Ihre Arme zugleich nach oben und wieder hinunter. Dieses Notzeichen macht natürlich nur dann Sinn, wenn auch andere Personen in der Nähe sind.

Erste-Hilfe-Kurs

Generell sollte jeder Wassersportler einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Überlegen Sie sich, wie lange Ihr letzter Kurs zurückliegt! Ist das Wissen auf Anhieb abrufbar? Wie funktioniert eine Herzdruckmassage? Was ist bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung zu beachten?

Sind Ihre Kenntnisse auf dem aktuellen Stand?
Wenn nicht, sollten Sie unbedingt zu einem Erste-Hilfe-Kurs anmelden. Frischen Sie Ihre Kenntnisse immer wieder auf.

Sicherheitstipps fürs SUP am Meer

Wenn Sie Ihre ersten Fahrversuche auf dem Meer durchführen, ist eine Anleitung von einem Experten empfehlenswert. Bei den ersten Ausfahrten sollte das Meer keinen starken Wellengang aufweisen!

Höhere Wellen und windige Verhältnisse stellen keine idealen Bedingungen für Anfänger dar. Befahren Sie keine Gebiete mit hohen Wellen und starker Strömung!

Ausrüstung

Im Gegensatz zu Fließgewässern sollten Sie beim SUP am Meer keine Weste tragen. Diese ist beim Wellenreiten ein Hindernis, da Sie mit der PFD (Personal Flotation Device) nicht so agil sind. Bei allen Surf-Sportarten ist der Fall ins Wasser ganz normal.

Das Fallen ist beim Wellenreiten mit dem SUP Board kein kritisches Ereignis! Vorteilhaft ist auch, dass das SUP Board nicht sinkt.

Wenn Sie jedoch eine längere Strecke geplant haben, sollten Sie eine Sicherheitsweste tragen. Auch beim sogenannten Channel Crossing ist eine PFD anzuraten.
Beachten Sie, dass eine Sicherheitsweste in einigen Ländern Pflicht ist. Wenn Sie in Italien oder Kroatien dieser Wassersportart nachgehen, müssen Sie eine Weste tragen!

Sicher paddeln

pixabay.com © dimitrisvetsikas1969

Leash

Am Meer sollten Sie Ihr Board stets mit einer SUP-Leash fixieren. Das Board kann nicht untergehen!

Informationen zu Gezeiten und Gebieten

Bevor Sie unbekannte Gebiete am Meer erkunden, sollten Sie einen Surfshop aufsuchen. Alternativ können Sie einheimische Wassersportler vor Ort fragen.

Fragen Sie nach den Besonderheiten dieses Abschnitts! Lassen Sie sich Tipps geben! Informieren Sie sich über die Auswirkungen von Ebbe und Flut in jenem Gebiet, das Sie befahren möchten.

Wettervorhersage

Informieren Sie sich über das aktuelle Wetter! Fragen Sie in Surfshops oder lesen Sie selbst in der Zeitung oder im Internet nach.
Machen Sie sich auch selbst ein Bild von den Wetterverhältnissen. Fahren Sie nicht aufs Meer hinaus, wenn sich ein Gewitter ankündigt.

Winde, die von der Küste aufs Meer wehen, machen das Paddeln sehr anstrengend. Bei diesen sogenannten Offshore-Winden sollten Anfänger keinesfalls raus aufs Meer.

Unterschiedliche Bedingungen

Die Bedingungen beeinflussen das Unfallrisiko.

Bei ruhiger See ist ein gemütliches Paddeln möglich. Anfänger können unbesorgt ihre ersten Versuche unternehmen.

Je stärker der Wind, desto fortgeschrittener und erfahrener sollten Stand-Up-Paddler sein. Downwinders freuen sich über starken Wind! Jedoch sollten Sie sich schon vorher überlegen, wie Sie wieder retour kommen. Sie sollten schon vorher nachfragen, ob Sie jemand abholen kann.

Bei Ebbe können sich die Wellen ziemlich hoch auftürmen. Bei Flut müssen Sie Ihr Board nicht so weit tragen.

Vorfahrtsregeln

Auch am Meer gelten für Wassersportler und Wasserfahrzeuge Vorfahrtsregeln.

Self-Rescue Techniken

Üben Sie die grundlegenden Self-Rescue Techniken bereits an Land. Erlernen Sie diese Techniken in speziellen SUP Sicherheitsworkshops.
Sie sollten im Sitzen und Knien paddeln können. Diese Techniken benötigen Sie bei starker Strömung und heftigem Wind.

Ebenso sollten Sie wissen, wie man sich in Bauchlage und mit den Händen paddelnd fortbewegt. Diese Technik ist für diesen Wassersport grundlegend, wenn das Paddel gebrochen ist. Sollten Sie das Paddel versehentlich verlieren, so können Sie immer noch mit den Händen zurück an Land paddeln.

Hilfe-Symbole:

Bleiben Sie immer bei Ihrem Board!

Das Board geht nicht unter. Es bewahrt Sie in Notsituationen vor dem Ertrinken. In einer Rettungssituation erkennt man ein Board wesentlich schneller als einen Schwimmer.

Sicher paddeln

pixabay.com © greekfood-tamystika

Kondition

Wenn Sie gut trainiert sind, bereiten Ihnen Wellen und Winde weniger Probleme. Für Untrainierte kann das Paddeln auf dem Meer nach kurzer Zeit anstrengend werden. Überschätzen Sie nicht Ihre Kraft. Bedenken Sie, dass Sie auch wieder zurück paddeln müssen.

Küstennähe

Achten Sie darauf, in Küstennähe zu paddeln. Das SUP Board besitzt ein großes Volumen. Somit ist es durch Gezeiten, Strömung und Wind leicht angreifbar.
Suchen Sie stets Markierungen am Ufer! Achten Sie darauf, dass die Distanz zur Küste nicht zu groß ist, um nicht allzu weit abzutreiben.

Paddel

Halten Sie das Paddel im Falle eines Wipeouts mit beiden Händen fest. So verlieren Sie es nicht. Paddel schwimmen auf der Oberfläche. Sie finden Ihr Paddel schneller, wenn Sie es mit einem neonfarbenem Tape umwickeln. Ein bis zwei Markierungen sind ausreichend.

Wipeout

Das Paddel schwimmt und somit wissen Sie immer, wo oben ist!

Halten Sie das Paddel stets mit beiden Händen fest. Nur so behalten Sie es unter Kontrolle! Wenn Sie das Paddel mit nur einer Hand halten, so können Sie sich die Schulter und den Arm verdrehen.

Was tun bei hohem Wellengang?

Folgende Tipps sorgen für Ihre Sicherheit:

Fehler beim Paddle Boarding werden von vielen Anfängern gemacht

Nun kennen Sie alle wichtigen Regeln. Was gilt es noch zu beachten und welche Tipps können das Paddeln außerdem erleichtern?

Aller Anfang ist schwer. Darum unterlaufen Hobbysportlern gerade in der Anfangszeit die meisten Fehler. Nicht anders sieht es beim Paddle Boarding, auch Stehpaddeln genannt, aus.

Sicher paddeln

pixabay.com © czu_czu_PL

Das Paddle Boarding gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit. Wer diese hippe Sportart regelmäßig betreiben möchte, sollte ein paar Dinge beachten.

Profisportler wie Kay Lenny oder Mo Freitas können hier helfen. Sie betreiben den Sport seit Jahren und wissen genauestens Bescheid. Sie erklären, welche die häufigsten Fehler beim Stehpaddeln sind.

Im Folgenden ist zusammengefasst, welche Fehler Sie als Anfänger unbedingt vermeiden sollten.

Fehler Nummer 1: Die falsche Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung ist das A und O. Achten Sie auf Qualität. Nur so haben Sie lange Spaß an Ihrem neuen Hobby.

Das richtige Board. Beim Paddle Boarding ist die Größe und Form des Boards wichtig. Das Board sollte auf jeden Fall aus einem stabilen Material bestehen.

Mit dem richtigen Paddel. Keinesfalls darf das Paddle Board zu schmal oder zu kurz sein. In dem Fall finden Sie keinen Halt, wenn Sie auf dem Wasser paddeln. So verlieren Sie nur schnell den Spaß am Stehpaddeln.

Auch die Qualität der Paddel ist enorm wichtig. Sie sollten eine für Sie passende Größe besitzen. Sind sie zu kurz, ist ein vernünftiges Paddeln unmöglich. Sind sie hingegen zu lang, leidet die Haltung darunter.

Also: Wählen Sie eine passende Boardgröße und eine komfortable Paddel-Länge. So verhindern Sie Fehlhaltungen und Verletzungen. Und Sie verderben sich nicht den Spaß an Ihrem neuen Hobby.

Fehler Nummer 2: Gefährliche Bedingungen

Machen Sie nicht den Fehler, den viele wagemutige Hobbysportler machen. Vermeiden Sie gefährliche Bedingungen beim Stehpaddeln.

Paddeln bei Wind und Wetter mag sich ja vielleicht spannend anhören. Doch wenn es gefährlich oder gar lebensbedrohlich wird, haben Sie bestimmt keinen Spaß mehr daran.

Wollen Sie es von vornherein richtig machen?

Vergessen Sie für den Anfang starken Wind und hohe Wellen. Üben Sie bevorzugt auf ruhigem Wasser. So werden die sportlichen Fähigkeiten erst einmal auf sicherem Terrain trainiert.

Es kann nicht schaden, einen Experten zu Rate zu ziehen. Der kann mehr Informationen über die jeweiligen Bedingungen geben. Auch der Wetterbericht hilft weiter, wenn Unsicherheit herrscht.

Das heißt im Klartext: Kennen Sie Ihre Grenzen. Selbstüberschätzung hilft keinem weiter. Lassen Sie es zunächst ruhig angehen, bis Sie mehr Erfahrung im Paddle Boarding besitzen.

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Fehler Nummer 3: Das Paddel falsch halten

Rückenschmerzen vermeiden. Keine Lust auf Haltungsschäden? Rückenschmerzen nach dem Paddeln sind auch eher unerwünscht? Dann achten Sie bitte auf die richtige Haltung der Paddel.

Korrekte Haltung. Diesen Fehler machen leider viele Neuanfänger des Stehpaddelns. Doch bitte halten Sie die Paddel nicht einfach irgendwie. Achten Sie auf die korrekte Haltung.

Der Winkel macht’s. Die untere, flache Seite des Paddels sollte vom Paddler weg zeigen. Sie sollten etwa einen 90° Winkel zum Paddel einhalten und so ein Dreieck bilden.

Vermeiden Sie also langjährige Frustrationen im Vorhinein. Setzen Sie die Paddel richtig ein.

Fehler Nummer 4: Alleine raus zum Paddeln gehen

Alleine Wassersport zu betreiben mag ja entspannend sein. Doch leider kann es auch sehr gefährlich werden. Im schlimmsten Fall endet es tödlich.

Sie wollen die Ruhe genießen und alleine Paddle Boarding betreiben?

Lieber nicht. Das könnte gefährlich ausgehen.

Es gibt Paddleboarder, die alleine zum Paddeln raus zogen und anschließend vermisst wurden. Verletzungen oder Unwetter können gefährlich werden, wenn Sie dabei alleine sind.

Also nehmen Sie bitte stets einen sportbegeisterten Freund mit. Gehen Sie niemals alleine paddeln. Sie sollten mindestens zu zweit sein. Im Idealfall gehen Sie in einer Gruppe oder mit einem erfahrenen Sportler paddeln.

Machen Sie sich im Vorhinein einen Plan für den Notfall. Erzählen Sie stets jemandem, wo genau Sie Paddle Boarding betreiben und wann Sie zurück sein werden.

Auf diese Weise sind Sie im Fall von Unwetter, gefährlichem Wellengang oder Verletzungen sicher. Und die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.

Fehler Nummer 5: Paddel Boarding an vielbesuchten Orten

Auch das kann gefährlich für Sie oder andere enden: Das Paddeln an vielbesuchten Orten.

Konzentration ist wichtig. Wenn um Sie herum viele Leute baden, schwimmen oder Boot fahren, ist das für Sie kein großer Spaß. Sie müssen ständig jemandem ausweichen.

Ablenkung gibt es zu Genüge. Gerade als Neuling möchten Sie sich nur auf Ihr Board konzentrieren. Auf die korrekte Haltung, das richtige Paddeln. Das ist schwer, wenn um Sie viele Menschen herumwuseln.

Damit der Spaß nicht darunter leidet, suchen Sie besser ruhige Orte zum Paddle Boarding auf. Ein ruhiger Strand oder ein Badesee mit wenigen Gästen wären ideal.

So minimieren Sie nicht nur das Risiko, sich selbst zu verletzen. Auch andere Badegäste sind auf diese Weise sicher. Diese müssen so immerhin keinen unerfahrenen Paddleboardern ausweichen.

Fazit:

Weitere Anfängerfehler beim Stehpaddeln

Sie fragen sich also: SUP lernen? Ist das nicht furchtbar kompliziert? Kann ich das auch lernen?

Immer mehr Anfänger erfreuen sich mittlerweile des Inflatable SUP Boards. Es macht nun einmal eine Menge Spaß. Neulinge sollten sich diesen auch nicht durch kleine Fehler nehmen lassen.

Und davon werden an den Stränden dieser Welt einfach zu viele gemacht. Genau deswegen finden Sie im Folgenden weitere typische Anfängerfehler, die Sie vermeiden können.

Diese Fehler machen Paddler-Neulinge beim SUP lernen besonders gerne

Die Paddler lernen das Meer oder einen Fluss von einer anderen Seite kennen. Die Sichtweise auf die Umgebung ändert sich. Anfangs macht jedoch jeder Paddler viele Fehler. Da dauert der erste Fall ins kalte Wasser nicht lange.

Autsch! Schnell wieder aufs Board, damit die Testfahrt weitergehen kann. Folgende Fehler werden besonders häufig gemacht.

Dadurch wissen Sie, worauf Sie großen Wert legen sollten. Sonst landen Sie mit Ihrem Hintern ebenfalls schnell im Nassen.

Nach einiger Zeit haben Sie es aber bestimmt besser drauf. Also das Paddel zur Hand genommen und los geht’s. Starten Sie am besten an einem warmen Ort. Da ist es nicht so schlimm, wenn Sie öfters ins Wasser plumpsen.

Das empfindliche Board

Das Board ist Ihr täglicher Begleiter auf dem Wasser. Behandeln Sie es also wie Ihr frischgeborenes Baby. Paddel-Boards sind oft aus Materialien wie Schaumstoff oder Fiberglas gefertigt. Um empfindliche Stoffe geht es hier also. Jene sollten Sie wie Ihren Augapfel hüten.

Seien Sie auch mit Ihrem Paddel vorsichtig. Bei schlechter Behandlung kann es schnell zu Schäden kommen. Zu Beginn sollte Ihr Paddel schließlich nicht brechen. Darüber hinaus sind die Boards glitschig und rutschig.

Sicher paddeln

pixabay.com © geischlaeger0

Achten Sie also auf einen guten Halt, wenn Sie aus dem Wasser kommen.

Sie landen sonst unsanft im Nassen und Ihr Board wird es Ihnen nicht danken. Seien Sie einfach vorsichtig. Ihr Paddel-Lehrer wird sich ebenfalls darüber freuen und Sie mit einem Klapps auf den Rücken belohnen. Daraufhin aber bitte nicht ins Wasser fallen.

SUP Technik: Ihr Körper ist wichtig beim SUP lernen

Sie haben mehr als nur zwei Arme. Benutzen Sie Ihren ganzen Körper beim Paddeln. Hier geht es nämlich nicht nur um die Bewegung Ihrer Arme. Ihre Technik ist das A und O. Ruhige und stürmischere Wellen verlangen Ihnen eine Menge ab. Manchmal surfen Sie auch richtig und gerade dann wird es sehr wackelig.

Über das Paddel hinaus. Benutzen Sie also Ihren Körper und trainieren Sie Ihre Technik. Ihr Paddel ist zwar sehr wichtig, doch das ist lange nicht alles. Ihr Körper besteht nicht nur aus Ihrem Paddel-Arm. Mit den richtigen Bewegungen meistern Sie jede noch so wildgewordene Welle auf dem Wasser.

Beine und Rücken nicht vergessen. Manchmal landen Sie dabei bestimmt bei den Fischen. Doch das ist okay, mit der Zeit lernen Sie schließlich dazu. Übung macht den Meister. Probieren geht über Studieren. Ihre Arme, Beine und Rücken gehören dazu. Benutzen Sie Ihren ganzen Körper als Einheit auf dem Wasser. Dann ist Ihr Paddel der Hilfreiche Begleiter.

Und schnell wird dieser Sport zu Ihrer leichtesten Übung. Trotzdem fallen Sie oft ins Wasser. Aber nicht aufgeben.

Nicht das SUP Board anstarren

Beim Paddeln sollten Sie nicht aufs Board schauen. Da Paddeln Sie schließlich nicht hin. Sie Paddeln voraus und da gehören auch Ihre Augen hin. Anfangs ist dies eine ganz natürliche Reaktion. Das Paddeln auf dem Board ist komplettes Neuland für Sie.

Trotzdem ist es ein typischer Anfängerfehler. Blicken Sie gerade auf dem Meer einfach dem Horizont entgegen. Dadurch fühlt es sich mit der Zeit natürlicher an.

Nach den ersten Gehversuchen fühlen Sie sich bestimmt auch sicherer. Sollte das nicht klappen, tasten Sie sich langsam heran. Schauen Sie nur einige Meter vor Ihr Board aufs Wasser.

Sicher paddeln

pixabay.com © andrewharkness

SUP lernen: Der richtige Absprung

Nicht nur das Paddeln will gekonnt sein. Sie müssen auch wissen, wie Sie richtig vom Board absteigen. Dies passiert gerade anfangs oft. Und das nicht unbedingt gewollt.

Wie machen Sie es also richtig? Manchmal wollen Sie sich vielleicht am Board abstützen. Hier herrscht allerdings große Verletzungsgefahr.

Fallen Sie gerade bei starken Wellen niemals nach vorne. Fallen Sie stets zur Seite herunter. Zu diesem Zeitpunkt ist die Gefahr aber noch nicht gebannt.

Ihr Board befindet sich noch in Ihrer Nähe. Mit Pech trifft es Sie beim Auftauchen am Schädel.

Halten Sie also eine schützende Hand über dem Kopf. Ansonsten gehen Sie nämlich mit einer dicken Beule nach Hause. Dadurch sinkt die Verletzungsgefahr und Sie sind schnell wieder auf dem Board.

Vorsicht vor den Wellen

Als Anfänger sollten Sie sich vorrangig im flachen Gewässer aufhalten. Dort gibt es nicht viele Wellen. Jene können Sie nämlich schnell übermannen.

Klein anfangen. Suchen Sie sich anfangs also kleine Wellen aus. Mit der Zeit wollen Sie das Surfen bestimmt ausprobieren. Da ist jedoch Vorsicht geboten.

Mühe sparen. Zu große und wilde Wellen schmeißen Sie schnell vom Board. Da schauen Sie blöd aus der Wäsche und müssen erst einmal Ihre Ausrüstung wieder einsammeln.

Selbst erfahrene Surfer tun sich anfangs schwer. Setzen Sie also einen Schritt vor dem anderen. Hier eher ein Board vor das nächste.

Ein Anfängerkurs auf flachem Gewässer kann sich lohnen.

Behindern Sie sich nicht gegenseitig

Sie sind nie alleine auf dem Wasser. Neben den erfahrenen Paddlern gibt es da noch Schwimmer oder Surfer. Jene wollen ebenfalls Ihren Spaß haben. Gewisse Regeln sollten Sie also einhalten. Das zählt vor allem für die verschiedenen Zonen.

Wo befinden sich Schwimm- und wo Surf-Zonen?

Dies sollten Sie zu Beginn auskundschaften. Sonst geraten Sie schnell in einen Zank mit anderen Leuten auf dem Wasser. Noch dazu besteht auch hier Verletzungsgefahr. Das Wasser ist für alle da. Und wie die Liebe sollten Sie es mit allen Anwesenden teilen.

Als Anfänger sollten Sie sich zudem erst einmal von erfahrenen Paddlern fernhalten. So kommt sich niemand in die Quere.

Sichern Sie Ihr SUP Board

So ein Paddel-Board ist nicht nur lang. Es kann gerade in der Luft sehr wuchtig daherkommen. Eine geeignete Sicherung auf Ihrem Fahrzeug ist also von äußerster Wichtigkeit. Sonst geht Ihr Board schnell fliegen.

Und Sie wollen im Rückspiegel nicht Ihr Board in der Luft segeln sehen. Beachten Sie also die Anleitungen zur Board-Sicherung. Gerade für größere Sportgeräte sollte dieser Ratschlag beherzigt werden.

Sicher paddeln

pixabay.com © Counselling

Die Richtung der Flosse

Auf der unteren Seite des Boards befindet sich eine Flosse. Jene sollte natürlich in die richtige Richtung zeigen. Manchmal sind es auch mehrere Flossen. Ansonsten könnte sich das Paddeln als äußerst mühselig herausstellen.

Sichern Sie sich einfach bezüglich der Flosse ab. Schauen Sie im Internet nach.

Die Spitze der Flosse zeigt in Richtung des Hecks. Auf das Board-Ende sollten Ihre Flossen also gerichtet sein. Manchmal sorgt gerade ein Fehler dafür, dass Sie es fortan richtig machen. Also nicht verzagen.

Nächstes Mal zeigen die Flossen bestimmt direkt Richtung Heck.

Benutzen Sie eine Leine

Stellen Sie sich Ihr Board wie Ihren Hund an der Leine vor. Es sollte sich immer in Ihrer Nähe befinden. Gerade dann, wenn Sie ausversehen einen Tauchgang unternehmen.

Leinen Sie sich an Ihr Board. Erfahrene Paddler machen dies manchmal nicht.

Sicherheit geht vor. Für Neulinge sollte es jedoch als Pflicht angesehen werden.

Sonst verschwindet die Ausrüstung. Im ungünstigsten Fall entfernen Sie sich sehr schnell von Ihrem Board. Jenes ist dann am Strand. Sie selbst planschen dagegen noch im Wasser herum.

Auch Ihre Paddel-Kollegen könnten dadurch in Gefahr geraten. Halten Sie Ihr Board also unter Kontrolle.

Gerade beim Surfen sollten Sie sich anleinen. Schließlich fallen Sie dort eher mal ins Nasse.

Die Haltung des Paddels

Zu den häufigsten Fehlern gehört die Haltung des Paddels. Viele Anfänger halten das Paddel falsch. Viele werden es noch falsch halten. Seien Sie ein guter Paddler und zeigen Sie den Anfängern, wie es richtig geht. Dadurch können alle voneinander lernen.

Sie selbst waren schließlich auch einmal frisch auf dem Wasser unterwegs.

SUP lernen: Die wichtigsten Ratschläge für Paddel-Anfänger

Stand Up Paddling auf dem Fluss – Die richtige SUP Technik

Gerade als Anfänger surfen Sie oft auf dem Meer. Manchmal auch auf dem See, je nach Wohnort. Doch möglicherweise wollen Sie auch mal auf den Fluss.

Dort herrschen andere Regeln. Es ist nicht so einfach und dürfte eine größere Herausforderung für Sie darstellen. Doch was Sie auf dem Meer schaffen, packen Sie auch auf dem Fluss.

Das klappt schon! Aber was genau bedeutet es, auf einem Fluss zu surfen?

Eine einzigartige Form des Surfens

Der Fluss unterscheidet sich maßgeblich vom Meer. Zuerst einmal ist das Wasser wesentlich schneller. Passen Sie bloß auf, dass Sie Ihr Paddel nicht verlieren.

Noch dazu ist es sehr viel lauter. Es wirkt insgesamt rasanter. Für Adrenalin-Junkies ist dies auf jeden Fall die richtige Anlaufstelle. Hier geht es ab.

Die Fluss-Welle unterscheidet sich sehr von einer Welle am Meer. Jene ist stationär und das Wasser bricht mit der Strömung des Flusses. Sie bewegen sich also eigentlich kaum von der Stelle.

Sicher paddeln

pixabay.com © Gaertringen

Ein besonderes Unterfangen, welches Sie mit Ihrem SUP Board erleben können. Die Erfahrung unterscheidet sich in vielen Dingen vom Surfen am Strand. Sie werden es erleben und fühlen.

Wie funktioniert aber eine Fluss-Welle?

Sie formt sich, wenn sich in der Flusstiefe plötzlich mehr Wasser sammelt. Das Wasser muss letztendlich irgendwohin. Das Resultat ist eine Welle.

Das ist im Grunde so, als würde Onkel Werner eine Arschbombe in das Planschbecken Ihrer kleinen Schwester wagen. Es kracht und irgendwo muss das Wasser entweichen. So ähnlich jedenfalls.

Das Wasser bewegt sich. Durch die Zunahme beginnt das Wasser erneut zu zirkulieren. Auf diesem Weg entstehen Wellen.

Und Sie sich ebenfalls. Und auf Jenen können Sie surfen. Also einfach auf Onkel Werner warten und das Board und Paddel bereithalten.

Als Beispiel lassen sich große Steine nehmen. Jene könnten unten im Fluss liegen und das Wasser muss darüber fließen. Danach erhöht sich die Wassertiefe wieder.

Anschließend ist die Beschränkung überwunden und eine Welle formt sich. Schickt Onkel Werner als auch mal auf einen Tauchgang. Dann sorgt er dafür, dass das Wasser erneut zirkuliert.

Aber Vorsicht ist geboten. Für Anfänger ist dies aber keine leichte Sache. Wie sonst auch kann es sehr gefährlich für Sie werden.

Denken Sie also an die bekannten Sicherheitsvorkehrungen, um Verletzungen zu vermeiden. Sie sollten auch genau wissen, wie der Fluss funktioniert. Sonst wandelt sich der Spaß ganz schnell zur Lebensgefahr.

SUP-Technik: So surfen Sie auf einer Fluss-Welle

Sind Sie mit dem Fluss vertraut, können Sie Ihre ersten Gehversuche wagen. Am besten dort, wo Onkel Werner noch nicht gewütet hat.

Bedenken Sie zudem, dass es sich hier um eine anspruchsvolle Art des SUP Surfens handelt. Fehler passieren. Verzeihen Sie sich diese und lernen Sie Stück für Stück dazu.

Ein paar Tipps helfen Ihnen dabei, eine Fluss-Welle richtig zu erwischen. Halten Sie durch, bis es letztendlich klappt.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein schmackhaftes Menü auftischen. Das geht anfangs bestimmt öfters in die Hose. Irgendwann klappt es und dann verlernen Sie es nie wieder.

So ähnlich verhält es sich auch mit Fluss-Wellen. Der Unterschied besteht darin, dass Sie hier des Öfteren nass werden. Das legt sich aber.

Die richtige Position. Starten Sie am besten entgegen der Strömung. Positionieren Sie sich auf dem Wasser vor der Flusswelle.

Tempo hilft. Je näher Sie kommen, umso mehr Geschwindigkeit sollten Sie aufbauen. Dies hilft, um die Balance zu halten. Kontrolle zu halten ist wichtig. Schließlich wollen Sie kurze Zeit später in die Welle surfen.

Haltung bewahren. Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hat der Anfang geklappt, sollten Sie in eine Surf-Position gehen. Machen Sie dies recht früh. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass die Nase Ihres Boards unter Wasser kommt.

Das sollte nicht passieren. Sonst landen Sie mit Ihrer eigenen Nase nämlich gleich daneben.

SUP Technik

pixabay.com © claude05alleva

In die Welle

Haben Sie die ersten Schritte gemeistert, bauen Sie viel Geschwindigkeit auf. Hierfür paddeln Sie eine Menge, wofür Sie viel Kraft benötigen.

Die Muckibude ist die richtige Anlaufstelle, sollten Sie an sich arbeiten wollen.

Die Welle wehrt sich. Sind Sie kurz vor der Welle, sollten Sie Ihr Board um zehn Grad anwinkeln. Jetzt stoßen Sie nämlich von der Gegenströmung in die Welle.

Übernehmen Sie Kontrolle. Durch den leicht veränderten Winkel gelangen Sie einfacher in die Welle. Sie erleichtern sich den Vorgang also und behalten eher die Kontrolle.

Sie haben es jetzt schon fast geschafft. Haben Sie den Sprung in die Welle gemeistert, müssen Sie einige Ausgleiche schaffen.

Dies ist mit einer der kompliziertesten Abschnitte. Der Fluss möchte die Nase Ihres Boards der eigentlichen Strömung hinwenden. Lassen Sie dies nicht zu. Sie sind der Herr über Ihrem Board.

Lassen Sie den Fluss Sie nicht von der Welle schubsen. Das klappt, wenn Sie an den Ausgleich denken.

Erfolgreich bleiben. Gerade durch Gewichtsverlagerung erzielen Sie hier Erfolge. Die Nase des Boards halten Sie dadurch über dem Wasser. Somit bleiben Sie auf der Welle.

Ihr Freund und Helfer. Nehmen Sie hier auch Ihr Paddel zu Hilfe, um die Verlagerung zu unterstützen. Sie werden sich deutlich stabiler auf dem Board und der Welle fühlen.

Hat das alles geklappt, surfen Sie auf der Fluss-Welle. Zusammen mit einem Freund ist dies ein besonderes Erlebnis.

Wie schon gesagt, ist dies keine leichte Aufgabe. Nehmen Sie einige Misserfolge in Kauf. Bald schon erklimmen Sie jede noch so stark ausgeprägte Fluss-Welle – ob mit oder ohne Onkel Werner.

Das sollten Sie beachten:

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